
Im Herbst kannst du jede Menge Sachen im Wald finden und sammeln. Bastle dir deine eigene Schatztruhe! Du brauchst: einen Eierkarton, Tonpapier in einer Herbstfarbe (braun, rot, gelb, grün), Schere und Kleber, Bunt- oder Filzstifte.


Und so geht’s weiter: Messe aus, wie groß der Deckel des Eierkartons ist. Ein Karton für 10 Eier ist etwa 20 cm breit und 7,5 cm hoch. Zeichne diese Größe auf dem Tonpapier ein und schneide aus. Klebe das Tonpapier auf den Deckel des Eierkartons. Kopiere dann aus einem Bestimmungsbuch die Fotos von den Sachen, die du suchen möchtest, und schneide sie aus. Oder klebe Kreise auf, auf die du selbst die Sachsen malst, die du findest. Es sollten 10 Fotos oder Kreise sein. Nun gehe in denWald auf Entdeckungstour und befalle deine Herbst-Schatzkiste.

Hier 10 Vorschläge für deine Entdeckungsreise:










Weitere 8 Vorschläge (je nach Fund) zum Aussuchen (alles hier zu finden):








Daheim bei der baumverbundenen „Waldfee„:


Wald-Quiz (Die Buchstaben vor den richtigen Antworten ergeben das Lösungs-wort):








Lösungen: 1 K. 2 A. 3 S, 4 T, 5 A, 6 N, 7 I, 8 E = EINATSAK (von rechts nach links)









Lösung: 1 C, 2 B, 3 D, 4 A
Was ist keine echte Nuss?




Lösung – Nussrätsel: Nüsse sind Samen der Früchte, während Cashews die Keime der Cashewsbaum-Frucht sind; also richtig: C.
Wer bin ich? Welche Aussage trifft auf welches Waldtier zu? Ordne zu!






A „Man nennt mich den ‚König des Waldes‘ und manchmal habe ich sogar eine Krone auf!“ B „Lange Zeit galt ich als ausgestorben. Aber langsam kehre ich in die Wälder in der Region zurück und fühle mich wohl dort.“ C „Dunkelheit macht mir nichts aus. Ich kann in der Nacht gut sehen und gehe dann auf die Jagd!“ D „Ich bin super stark und kann Sachen schleppen, die zehn mal so schwer sind wie ich selbst.“ E „Ich Herbst verbuddele ich ganz viele Eicheln, damit ich im Winter etwas zu fressen habe.“ F „Man nennt mich so, weil ich sieben Monate des Jahres verschlafe.“
Lösungen (von rechts nach links gelesen): 1 C eluE (Foto: uhU), 2 E nehcnröhhciE, 3 D -dlaW (F: esiemadlaW etoR -), 4 B eztakdliW ehcsiäporuE, 5 A hcsrihtoR (F: hcsrihnenorK), 6 F lhcsnebei.
Wer bin ich? Vögel haben ganz unterschiedliche Gefieder. Ordne die Fotos zu: A Ente, B Uhu, C Fasan, D Pfau, E Flamingo, F Eichelhäher, G Weißstorch, H Dompfaff.








Die Lösung findest du in der nachfolgenden Fotoserie:









Vogelquiz – Welches Bild gehört zu welchem Text?
A Der geheimnisvolle Waldkauz: Ruft nachts laut huhuh, daran erschrecken sich die Menschen. Lebt in Baumhöhlen. Ist ein Eulenvogel. Jagt nachts und hört sehr gut. Frisst am liebsten Mäuse, Vögel und Insekten. Spuckt, was er nicht verdauen kann als Gewölle“ aus. Er hat besondere Federn, damit er lautlos fliegen kann. Seine Augen sind sehr groß, damit er auch bei Dunkelheit etwas sehen kann. B Die flinke Kohlmeise: Ist im Wald häufig anzutreffen. Brütet in Nisthöhlen, z.B. dort, wo früher der Specht eine Höhle gezimmert hat. Nimmt auch gerne Nistkästen an. Lebt von Samen und Beeren. C Der fleißige Bunt-specht: Zimmert jedes Jahr eine neue Höhle für seine Kinder in einen Baum-stamm Hat viele Nachmieter, wie z. B. Meisen, Kleiber, Schnäpper, Er trommelt im Frühjahr, um ein Weibchen anzulocken. Er liebt Holzinsekten, wie z. B. Borkenkäfer, Bockkäferlarven, Holzwespenlarven… Hat eine lange, klebrige Zunge an der die Insekten hängen bleiben. Er zerlegt im Winter Fichtenzapfen, um an die Samen zu kommen. D Der wachsame Eichelhäher: Ist sehr aufmerksam und meldet jeden Eindringling in seiner Nähe durch lautes Kreischen, deshalb nennt man ihn auch Waldpolizist. Im Winter isst er Eicheln, Bucheckern und Vogelbeeren. Im Sommer lebt er von: Insekten, Mäusen, Jung-vögeln und Eiern. Er ist ein Waldsämann, denn nicht alle seine Wintervorräte findet er wieder. E Der rote Milan: Hat ein rotbraunes Gefieder. Sein Schwanz ist stark gegabelt, daran erkennt man ihn im Flug. Er wohnt am Waldrand, dort wo es Wiesen und Hecken gibt. Jagt Mäuse und raubt Vogelnester aus. Er nimmt auch anderen Greifvögeln, wie ż. B. Falken, die Beute ab. Der rote Milan baut einen Horst in hohen Bäumen. Er ist auch in Stadtnähe zu sehen und als Hühnerdieb gefürchtet. F Der wendige Kleiber: Lebt wie die Meisen gerne in Nistkästen und verwendet zur Polsterung der Höhle Kiefernrindenschuppen. Er kann sogar rückwärts am Baumstamm gehen. Er klebt mit Lehm Fugen und Löcher an seiner Höhle ab, deshalb nennt man ihn Kleiber – von Kleben abgeleitet. (Quelle: Waldlehrpfad Westerlau/Laichingen, Landratsamt Alb-Donau-Kreis – Forst & Naturschutz).






Auflösung: 1A, 2D, 3C, 4B, 5F, 6E !

Bilderrätsel: Jeweils beide Fotos gegenüber ergeben einen Begriff, der in den Herbst passt.




















Lösungen siehe nachfolgende Fotoreihe:










Kennst du die Tiere? Jeweils ein Foto und ein Tier ergeben zusammengesetzt eine Tierart. Was gehört zusammen?




























Die Lösung findest du in der nachfolgenden Fotoserie:














Wer macht was? Im Winter, wenn es draußen immer kälter wird und sie weniger Nahrung finden, haben Tiere ganz unterschiedliche Strategien, um zu überleben. Weißt du, wie diese Tiere den Winter verbringen? Ordne zu:


1 Ich verstecke mich im Laub oder in der Erde und halte Winterschlaf. Damit ich dabei nicht austrockne, legte ich eine Schleimschicht um meinen Körper und verschließe mein Haus mit einem Kalkdeckel.
2 Um mich zu wärmen, kann ich mein Gefieder aufplustern wie eine Daunenjacke. Ich bleibe im Winter in heimischen Gärten und fresse Früchte und Beeren, wenn ich keine Insekten und Würmer mehr finden. Manchmal hilft mir auch ein Futterhäuschen weiter. Einiger meiner Artgenossen ziehen über Winter auch in wärmere Gebiete.


3 Der Winter ist eine harte Jahreszeit mit wenig Nahrung, aber ich kann mich anpassen. Ich bleibe wach, bekomme ein Winterfell, bewege mich wenig und kann meine Körpertemperatur und meinen Stoffwechsel herunterfahren, um weniger Energie zu verbrauchen. Wichtig ist, dass ich möglichst wenig gestört werde!
4 Im Herbst verstecke ich überall Essen – nur blöd, dass ich später manchmal vergesse, wo. Die Nahrung nutze ich für einen schnellen Snack zwischendurch. Den Rest der Zeit verbringe ich in meinem gemütlichen Nest/Kobel und schlafe.


5 Geschützt in einer Mauerritze, unter Rinde oder Laub, erstarre ich, wenn es kälter wird. Mein Körper kann ein eigenes Frostschutzmittel produzieren, das mich vor dem Erfrieren schützt.
6 Die kalten Monate verbringe ich gerne an frostfreien Orten, z.B. in Erdlöchern oder in warmen Komposthaufen. Dort überwintere ich gemeinsam mit vielen meiner Artgenossen.


7 Winter? Da mache ich nicht mit. Mich zieht es bis nach Afrika und habe es dort den ganzen Winter über schön warm.
8 Wie mein Name schon sagt, verschlafe ich den Winter mindestens sieben Monate in Erdhöhlen und manchmal auch in Häusern.
Lösungen: 1 B, 2 A, 3 C, 4 F, 5 D, 6 E, 7 G, 8 H.
Tiere sind wahre Meister der Architektur. Einige verbringen den Großteil ihres Lebens damit, sichere Unterkünfte für sich und die eigene Familie zu schaffen. Egal ob außergewöhnliche Optik, Gemeinschaftsunterkünfte oder ganze Städte: In der Natur kann man so einige spektakuläre Bauten entdecken. Wenn du die Objekte kennst, ordne sie den Tieren zu:
























Lösungen: 1 E = Storchennest, 2 D = Spechthöhle, 3 A = Amsel/Drossel-Nest, 4 K = Wolfshöhle (F: in Begleitung von Park-Ranger), 5 B = Biberburg, 6 i Adler-horst, 7 F Ameisenhügel, 8 C = Hornissennest, 9 G = Elsternest, 10 J = Fuchsbau (häufig auch Nachnutzer bzw. Mitbewohner im Dachsbau), 11 H = Spinnennetz, 12 L = Saatkrähenkolonie.

Warum ist Reisen für junge Störche gefährlich? Unser Storchen-Podcast für Kinder:
© Frank Derer | Kannst du dir vorstellen, jedes Jahr aufs Neue deinen Koffer zu packen, eine gefährliche und beschwerliche Reise auf dich zu nehmen, nur um den Winter im Warmen zu verbringen? Nein? Genau das machen aber unsere Weißstörche. Unser spannender Podcast erklärt dir, warum. mehr (NABU-Team 25.3.20) |
Ab in den Süden! Fünf Mäuse, drei Fragen und eine abenteuerliche Reise! © NAJUMillionen von Zugvögeln machen sich jedes Jahr auf den langen Weg in den Süden. Und im Frühjahr wieder zurück zu ihrem Nest. Begleite einen Storch auf der Reise in unserem Storchenreise-Spiel. mehr (NABU-Team 25.3.20) |

Empfehlung: Ein Spaziergang voller kleiner Abenteuer. Wer einen Ausflug mit Kindern plant, der Natur und Abenteuer verbindet, sollte den Steingesichter-Pfad in Bad Boll auf die Liste setzen. Er hält für kleine Entdeckers manche Überraschung bereit. (Auszug NWZ/Stefanie Carrasco 19.10.25).

Suchbild – Wer findet die Wolfsspur?




Im Moment scheint dieses Giraffenbaby nur eine wilde Frisur zwischen den Ohren zu haben. Doch darunter verbirgt sich, was man bei den großen Giraffen der Herde schon sehen kann: zwei Hörner. Bei Giraffen haben die ♂♂ die ♀♀ sie. Genau genommen heißen sie Ossiconen. Diese liegen nach der Geburt flach auf dem Kopf und richten sich erst nach und nach auf. (NWZ7KRUSCHEL/dpa 19.3.26)
Frühlingsrätsel: Setze die Fotos richtig zusammen und du erfährst, was im März blüht!










Lösung: 1D, 2C, 3E, 4A, 5B (Fotos wie folgt)!





Tierweitsprung: Hier kannst du große Sprünge machen – und dich mit den Tieren vergleichen! …und wer überbietet den Weltrekord im Weitsprung? (Info-Tafeln „Springgrube Schlater Wald“)














Der aktuelle Weltrekord der Männer in den Leichtathlethikdisziplinen im Weitsprung liegt bei 8,95 m und im Hochsprung bei 2,45 m, bei Frauen 7,52 m bzw. 2,10 m. Somit können Kängurus deutlich weiter springen als wir Menschen!
Das große Artenquiz – Testen Sie Ihr Wissen über Wildtiere in Deutschland: Jeder weiß, was ein Igel ist oder wie ein Marienkäfer aussieht. Aber wie und wo leben sie? Das Leibniz-IZW möchte mehr über das Wissen erfahren, das in unserer Gesellschaft zu so allseits bekannten Tieren verbreitet ist. Deshalb laden wir Sie zu unserem großen Artenquiz ein!


Wir beginnen mit je einem Quiz zum Igel und Zitronenfalter und jeden Monat folgen zwei Quizze zu weiteren Arten. Nach Abschluss dieser Quiz-Serie werden wir die Ergebnisse der verschiedenen Umfragen wissenschaftlich auswerten, um zu erfahren, wieviel Wissen über diese s.g. Allerweltsarten“ in der Bevölkerung vorhanden ist. Die Links zu den einzelnen Quizzen können gern weitergegeben werden (z. B. an Schulklassen), damit möglichst viele Personen teilnehmen. Allerdings sollte jede Person jedes Quiz nur einmal ausfüllen und bereits gegebene Antworten nicht nachträglich korrigieren. Dies ist für die valide Auswertung der Ergebnisse von großer Bedeutung. Die Teilnahme ist anonym, alle abgefragten Daten zu den Teilnehmenden sind nicht auf die Person rückführbar; diese Daten dienen allein der wissenschaftlichen Analyse. Vielen Dank für ihre Teilnahme am Quiz! Und hier geht’s zu den ersten beiden Quizzen (vom 15.7. bis 15.9.26 online): Quiz 1: Igel + Quiz 2: Zitronenfalter. (DNR-NEWS 22.7.26).
Umwelt-Tipp – Tierbeobachtung von Biber und Co.: Wie paaren sich Nosferatu-Spinnen, die wegen der Zeichnung auf ihrem Rücken so genannt werden und mit etwas Fantasie an den Vampir aus dem gleichnamigen Stummfilm erinnern? Und überleben ♂♂ Liebesakt oder werden sie von den ♀♀ gefressen? Solche und viele andere offene Fragen wollen Naturschützer und Wissenschaftler noch klären und nebenbei auch die rasante Ausbreitung der invasiven, eigentlich aus dem Mittelmeerraum stammenden Art im Blick behalten – und dabei können auch Laien mithelfen. Denn wer Exemplare der wissenschaftlich Zoropsis spinimana genannten Art entdeckt, sollte Fotos, Fotoreihen oder Videos anfertigen und diese beim Meldeportal des NABU-Projektes „Naturgucker“ hochladen – zusammen mit dem Ort der Sichtung auf einer Karte, Datum und Uhrzeit. Aber natürlich sind nicht nur Sichtungen von Nosferatu-Spinnen wissenschaftlich wertvoll und interessant.




Die NABU-Naturgucker unterhalten viele verschiedene Meldeaktionen, auch zu vom Aussterben bedrohten Arten, zum Wachstum von Pflanzen und Bäumen im Laufe der Jahreszeiten oder auch zu Naturklängen. Auch die Beobachtung von Feuersalamander, Eichhörnchen, Biber oder Hummeln soll neue Erkenntnisse bringen.
Anfänger willkommen – Meldungen sind unabhängig vom Vorwissen möglich: Anfänger sind den Angaben zufolge ebenso willkommen wie erfahrene Naturkundler. Die gesammelten Daten fließen in die Erforschung von Artenbeständen und Lebensräumen ein und ermöglichen es Forschenden, Veränderungen in der Tier- und Pflanzenwelt frühzeitig zu erkennen.



Zu den Fotos lks.: Hilfe für Wildbienen (Schulprojekt Grundschule Schlat); re.: Gewöhnliche Gebirgsschrecke ♀ Podisma pedestris (Sapün-Hochtal/CH), Kaisermantel Argynnis paphia auf Gewöhnlichem/Gemeinen Wasserdost Eupatorium cannabinum (Buchhaldenweg Richtung Gairenbuckel Schlat).
Gerade beim Rückgang von Insekten – etwa Wildbienen, Heuschrecken oder Tagfaltern – seien flächendeckende Daten aus der Bevölkerung unverzichtbar, da staatliche Monitoring-Program-me allein die nötige Abdeckung kaum leisten könnten, heißt es auf der Projektseite. Wer Beobachtungen doku-mentiert, werde damit Teil eines bundesweiten Netzwerks im Bereich Citizen Science, also der Bürgerwissenschaften. Auf der Seite NABU-Naturgucker-Akademie, können Interessierte in multimedialen Online-Kursen Wissen über Tiere, Pflanzen, Pilze und Lebensräume sammeln, auffrischen oder ausbauen. (SWP/RATGEBER GARTEN/dpa 11.8.26; siehe auch Thea Wittmann „Hereingeschwirrt – Blechbüchsen-Suite, Totholz-Tower“: Nisthilfen für Insekten Naturgucker/Kinderseite Nr.72 5/6/2024).



WWF-Junior – Natur entdecken – Heimische Wildtiere beobachten und schützen: Ob Rehe auf einer Waldlichtung, Insekten im Blütengarten oder kleine Nager im Unterholz: Nicht nur in der Savanne gibt es Wildtiere zu beobachten. Auch bei uns huschen, kriechen, schwimmen und fliegen allerhand kleine und große Tiere umher. Nutzen sie die Herbsttage, um mit kleinen Tierliebhaber:innen und großen Naturfreund:innen die Wildtiere vor der Haustür kennenzulernen. Wir zeigen, welche Tiere im Garten oder im Wald zu entdecken sind. Außerdem gibt es Tipps, wie man als Familie heimischen Wildtieren helfen kann, damit sie die kalte Jahreszeit ohne Probleme überstehen. >>> HEIMISCHE WILDTIERE ENTDECKEN (WWF Info 8.10.22)
Tierische SUPERHELDEN – Ob Fuchs, Eichhörnchen oder Eisvogel: Die Fähigkeiten unserer heimischen Tiere sind erstaunlich. Sie jagen mit Supersinnen oder sind Supertalente: Heimische Tiere stecken voller Überraschungen. Nein, ein Superheldenkostüm wie Batman tragen sie nicht. Trotzdem verblüffen Tiere vor unserer Haustür mit unglaublichen Fähigkeiten.

Wer kann schon wie ein Eichhörnchen zielsicher von Ast zu Ast springen? „Eichhörnchen sind die besten Athleten der Natur“, schwärmt Biologe Robert Full, Professor an der University of California in Berkeley…


Als Luftakrobaten verblüffen die Schwalben. Mit bis zu 80 km/h meistern sie Sturzflüge, Loopings und abrupte Wendungen. Solche Manöver brauchen sie, um Mücken und Fliegen in der Luft erbeuten zu können. Der tief gegabelte Schwanz erhöht die Wendigkeit, bis zu 10 Flügelschläge pro Sekunde erlauben blitzschnelle Richtungswechsel. Außerdem können Schwalben rd. 60 Bilder pro Sekunde verarbeiten, der Mensch nur etwa 20. Dadurch nehmen die Vögel ihre Opfer wie in Zeitlupe wahr und fangen sie gezielt im Vorbeiflug.

Marienkäfer gelten als Glücksboten. Doch so harmlos die Winzlinge auch wir-ken, sie besitzen eine Waffe: Im Notfall verspritzen sie eine gelbe, giftige Flüssigkeit aus ihren Kniegelenken! „Reflexbluten“ nennen Biologen diese chemische Abwehr. Ein Team des Max-Planck-Instituts für chemische Ökologie in Jena fand heraus, dass der invasive Asiatische Marienkäfer sogar winzige Parasiten in seiner Körperflüssigkeit trägt – und die können für unsere heimischen Arten tödlich sein. Auch Superhelden haben dunkle Seiten.


Eine andere Herausforderung meistert der Eisvogel: Will er einen Fisch fangen, muss er die physikalischen Gesetze er Lichtbrechung ausgleichen. Denn beim Übergang von der Luft ins Wasser wird jeder Lichtstrahl abgelenkt. Für den Jäger erscheint der Fisch an der falschen Stelle. Kurz vor Eintauchen berechnet er durch Kopfbewegung die exakte Position und Entfernung der Beute!

Superaugen, Supernase – da fehlt doch was? Genau, die Superohren! Die hat der Rotfuchs. Mit seinem phänomenalen Hörvermögen kann er hochfrequente Töne bis zu 65.000 Hertz wahrnehmen. Der Mensch muss spätestens bei 20.000 Hz passen. So können Füchse hören, wie Mäuse unter einer Schneedecke krabbeln. Die unabhängig voneinander beweglichen Ohren arbeiten dabei wie Schalltrichter, die jedes Geräusch exakt lokalisieren.


Der „König der Berge“ hat im steilen Gelände einen entscheidenden Vorteil: „Die zwei Zehen seiner breiten Hufe kann er unabhängig voneinander bewegen“, erklären die Eperten der Deutschen Wildtierstiftung. „Kanten aus Horn und weiche Ballen verhindern, dass er abrutscht. Dank dieser anatomischen Besonderheiten findet der Alpensteinbock auch dort Halt, wo andere Tiere nicht weiterkommen.“ Ein Superheld der Alpengipfel. Zum vorherigen re. F: Der Steinbock Capra ibex und das Dickhornschaf / Bighorn-/Mountain Sheep Ovis canadensis sind eng miteinander verwandt, da beide zur selben biologischen Gruppe der Ziegenartigen Caprini gehören. Sie teilen sich denselben evolutionären Ursprung, trennen sich jedoch auf der Ebene der Gattung: Der Steinbock ist eine Ziege, während das Dickhornschaf , wie der Name schon sagt, ein Schaf ist.

Wenn das Eichhörnchen schlafen geht, wird die Schleiereule erst munter. Sie jagt nachts oder in der Dämmerung – lautlos und mit atemberaubender Präzision. Dafür braucht sie lichtempfindliche Augen. Forschungen deuten darauf hin, dass die DNA-Moleküle in ihren Netzhautzellen einzigartig angeordnet sind. Das macht die Augen zu Superlinsen und verhilft den Eulen zu bessererNachtsicht.

Superaugen braucht das Wildschwein nicht. Die würden beim Aufspüren leckerer Wurzeln und Knollen unter der Erde wenig nützen. Deshalb setzen die Tiere auf ihren Geruchsinn. Der übertrifft die menschliche Nase bis zum 1000-Fachen. Forschungsteams haben nachgewiesen, dass Wildschweine über mehr als 1.300 Gene verfügen, die ausschließlich für die Duftsensoren zuständig sind. Kein Wunder, dass die Tiere uir. Trüffelsuche und manchmal auch zum Erschnüffeln von Drogen eingesetzt werden. Berühmtheit erlangte Wildschweindame Luise, die 1984 von der Polizei in Hildesheim zum „Spürhund“ für Rauchgift und Sprengstoff ausgebildet wurde.
Buch-Tipps:




Quellen: Herbstblätter/Früchte NWZ/KRUSCHEL 19.9.20, Eva Fauth „Schatzsuche im Wald“ 9.11.21, „Wald-Quiz“ 3.5.25, „Wer bin ich“ 11.10.25 + 8.11.25, „Kennst du die Tiere?“ 22.11.25, Nicole Hauger „Bilderrätsel“ 13.11.25 (ergänzt: Hartmut Felgner); Nina Jakobs „Wer macht was?“ 4.12.25, Bilderrätsel 13.3.26; „Frühlingsrätsel“ Gemeindebrief Nr. 2-4/26 Evangelische Emaus-kirchengemeinde Holzheim-Schlat/Kinderseite aus der christlichen Kinder-zeitschrift Benjamin; Taschenbildbuch „Bäume und Sträucher des Waldes“ Dr. Gottfried Amann, Verlag J. Neumann-Neudamm, Melsungen; Bestimmungstafel „Laub- und Nadelbäume“ Centrale Marketinggesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft m.b.H.; familie.de „Wie weit springt ein Känguru?“; Wikipedia.



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