Wildtiere
-
Coole Tiere – das Ren
Das Ren ist ein Säugetier aus der Familie der Hirsche. Als einzige Hirschart wurde es von Menschen gezähmt (früher v.a. als Last- und Zugtiere genutzt, heute geht es den Züchtern eher darum, aus dem Fell Kleidung und Decken herzustellen oder das Fleisch und die Milch als Nahrung zu verwenden). Es lebt seit Urzeiten im hohen
-
Tierische Tarnkleider
„Bloß nicht auffallen“, das ist das Leitmotiv vieler Tiere, um sich entweder vor Fressfeinden zu schützen oder möglichst unbemerkt an ihre Beute anschleichen zu können. Wenige Arten gehen jedoch genau den umgekehrten Weg u. betonen durch auffällige Farbmuster eine reale oder vorgespielte Gefährlichkeit. Bei der Tarnung werden zwei grundsätzliche Formen unterschieden: Mimese (Lebewesen passen ihr
-
Fährten & Tierspuren, auch Fraßspuren, Losungen und sonstige Merkmale (Teil I)
Alle Tiere hinterlassen Spuren, z.B. einen Fußabdruck, eine verlorene Feder, Nagespuren an einem Baum, ein Loch in der Erde, einen besonderen Geruch usw. Diese Fährten und Spuren richtig zu lesen und zu deuten, haben viele Menschen heutzutage verlernt. Dabei ist es, wenn man ein paar typische Merkmale kennt, gar nicht so schwierig. Sie werden staunen,
-
FOTOPIRSCH II – Potpourri der heimischen Wildarten – Raubwild
Die „Räuber“ oder Raubtiere werde in der Jägersprache „Raubwild“ genannt. Die Überfamlie der Hundeartigen umfasst u.a. Bären (z.B. Europäischer Braunbär). Zum Raubwild rechnet man auch die Familien der „Hundeartigen“ (Wolf, Fuchs, Marderhund, Goldschakal), „Marderartigen“ (Dachs, Baum-, Steinmarder, Iltis, Hermelin, Mauswiesel, Fischotter) und „Katzenartigen“ (Luchs, Wildkatze) sowie „Kleinbären“ (Waschbär), die alle vorwiegend Fleischfresser sind. Anmerkung: Die
-
FOTOPIRSCH I – Potpourri der heimischen Wildarten – Schalenwild
Die Fotos zeigen die wichtigsten Wildarten aus Wald und Flur. Zur besseren Übersicht erfolgt eine Einteilung in Schalenwild, Hasen, Raub- und Federwild. Diese Zuordnung ist der Jägersprache entnommen und wird nachfolgend beschrieben: Mit Schalenwild bezeichnet der Jäger die artenreiche Ordnung der Paarhufer (Zehengänger mit 2 oder 4 Huf-Zehen an jedem Fuß). Zur Unterordnung der „wiederkäuenden
-
Wildiere mit Vorliebe für die Dunkelheit
Manche Tiere, die wir vom lichten Tag her kennen, führen nach Sonnen- untergang ein „zweites Leben“. Einige Beispiele: …so erfährt das Werben um Partner auch bei größeren Tieren in der Dunkelheit seinen Höhepunkt: Rothirsche nutzen diese während der Brunftzeit von Mitte Sept. bis Mitte Okt. für ein eindrucksvolles Klangkonzert mit weitum hörbaren Rufen. Sie sind
-
Die zehn giftigsten Tiere Deutschlands
Mit über 700.000 jährlichen Sterbefälle weltweit steht die Mücke weit auf Platz eins der Rangfolge der tödlichsten Tiere der Welt. Dabei sind es nicht einmal die Insekten an sich, die den Tod vieler Menschen verursachen, sondern die Krankheiten, die spezifisch von Mücken übertragen werden. Doch auch in Deutschland gibt es neben Bienen und Wespen noch
-
NEOZOEN in Deutschland
Neozoen, Bezeichnung für Tierarten, die unbeeinflusst oder beeinflusst durch den Menschen in ein Gebiet gelangt sind, in dem sie ursprünglich nicht beheimatet waren und die längerfristig wild in diesem Gebiet leben. Der Begriff Neozoen wurde 1972 in Analogie zum Begriff Neophyten (= Pflanzen, die als „Neueinwanderer“ nach 1492 in ein Gebiet gelangt sind und dort
-
Der Biber – Reihe: Tiere in der Stadt
Nachdem der Biber Mitte des 19. Jahrhunderts in Deutschland fast komplett ausgerottet worden war, gab es in Bayern ab den 1960er-Jahren Aktivitäten zur Wiederansiedlung dieser Wildtierart. Ende der 1990er-Jahre wanderte er dann von dort aus über die Donau, aber auch aus dem Elsass und der Schweiz kommend, wieder in BW ein. Dort hat er sich
-
Der Steinmarder – Reihe: Tiere in der Stadt
Nachrichtlich: Baummarder. Das Verbreitungsgebiet des Steinmarders umfasst weite Teile Eurasiens. In BW ist er laut der flächendeckenden Erfassung im ganzen Land verbreitet. Als Kulturfolger besiedelt er häufig suburbane und urbane Lebensräume. Schon seit langer Zeit lebt der Steinmarder in nächster Nähe zum Menschen. Bereits in historischen Quellen aus dem 17. Jh. wird er als „Haus-