Amphibien, Reptilien u.a.
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Leben im Mini-Teich – In Pfützen sind winzige Lebewesen zu Hause
Platsch,Platsch – mit Gummistiefeln in Pfützen zu springen, macht großen Spaß! Pfützen entstehen, wenn sich Regenwasser sammelt, z.B. in einer Vertiefung im Boden oder in einer Fahrzeugspur. Sie bleiben meist nur eine begrenzte Zeit bestehen. Je nach Untergrund versichert das Wasser mehr oder weniger schnell. Pfützen sind daher s.g. Mini-Biotope. Ein Biotop ist ein bestimmter,
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Viele kleine Waldarbeiter – Fallen im Herbst die Blätter von den Bäumen, kümmern sich Pilze und Insekten um die Entsorgung
Pilze zerkleinern Laub: Die Blätter in Rot, Orange und Gelb sehen zwar sehr schön aus, doch auf Dauer würde die dichte Laubdecke auf dem Boden den Bäumen und anderen Pflanzen die „Luft zum Atmen“ nehmen. Damit der Wald im Frühjahr wieder Nährstoffe über den Boden aufnehmen kann, müssen die Blätter verschwinden. Zu den Fotos: ff.
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Tierische Architekten & Baukünstler: Tontöpfe, Mehrfamilienhäuser und Wasserburgen
Wenn wir Häuser bauen, lassen wir uns meist von Handwerkern und Architekten helfen. Doch nicht nur Menschen erschaffen unglaubliche Bauwerke – auch Tiere sind wahre Meister der Architektur. Einige Tiere verbringen den Großteil ihres Lebens damit, sichere Unterkünfte für sich und die eigene Nachkommenschaft zu schaffen. Egal ob außergewöhnliche Optik mit bunter Dekoration, Gemeinschaftsunterkünfte oder
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Das große Krabbeln – Ameisen leben in einem großen Staat, sind winzig klein, aber sehr stark
Hast du das beim Picknicken auch schon mal erlebt? Nach einer Weile hat sich eine Ameisenstraße zum Teller mit den Obststücken gebildet und dort herrscht nun das große Krabbeln. Denn eine Ameise kommt nie allein! Sie leben in Gruppen. Die nennt man Ameisenstaat. Je nach Art leben dort einige Hundert bis zu einer Million oder
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Auf den Frosch gekommen
Nachrichtlich: Kröte, Unke. „Haben auch sie als Kind Froschlaich im Marmeladenglas mit nach Hause genommen?“ – fragt Gartenspaß-Autorin Tanja Ratsch. Statt ein entsetztes „Igitt“ auszurufen, sahen ihre Eltern glücklicherweise die Chance, die in ihrer kindlichen Neugier steckte. Denn Frösche sind hervorragende Schädlings- vertilger. Sie halten nicht nur den Gartenteich frei von Mücken – sie jagen
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Eidechsen & Schleichen
Reptilien werden immer seltener, vor allem weil ihnen die Lebensräume fehlen. Mit wenig Aufwand kann man sie anlocken – Geduld ist aber gefragt. Grundsätzlich sind die meisten Reptilien Sonnenkinder und lieben Plätze zum Aufwärmen – als wechselwarme Tiere würden sie sonst mit steifen Gliedern wenig mobil sein. „Da reicht ein Steinhaufen oder eine kleine Mauer
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Fährten & Tierspuren, auch Fraßspuren, Losungen und sonstige Merkmale (Teil I)
Alle Tiere hinterlassen Spuren, z.B. einen Fußabdruck, eine verlorene Feder, Nagespuren an einem Baum, ein Loch in der Erde, einen besonderen Geruch usw. Diese Fährten und Spuren richtig zu lesen und zu deuten, haben viele Menschen heutzutage verlernt. Dabei ist es, wenn man ein paar typische Merkmale kennt, gar nicht so schwierig. Sie werden staunen,
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Amphibien in Deutschland
„Er hat sich durch ihre schönen Tränen erweichen lassen und ihr die goldene Kugel wieder herausgeholt, aus dem Brunnen, in den sie gefallen war. Und als Belohnung wollte der Frosch von der hübschen, kleinen Prinzessin nicht mehr, als mitgenommen zu werden in Schloß als Freund und Spielgeselle. Aber sie lässt ihn einfach sitzen, den alten
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Die zehn giftigsten Tiere Deutschlands
Mit über 700.000 jährlichen Sterbefälle weltweit steht die Mücke weit auf Platz eins der Rangfolge der tödlichsten Tiere der Welt. Dabei sind es nicht einmal die Insekten an sich, die den Tod vieler Menschen verursachen, sondern die Krankheiten, die spezifisch von Mücken übertragen werden. Doch auch in Deutschland gibt es neben Bienen und Wespen noch
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NEOZOEN in Deutschland
Neozoen, Bezeichnung für Tierarten, die unbeeinflusst oder beeinflusst durch den Menschen in ein Gebiet gelangt sind, in dem sie ursprünglich nicht beheimatet waren und die längerfristig wild in diesem Gebiet leben. Der Begriff Neozoen wurde 1972 in Analogie zum Begriff Neophyten (= Pflanzen, die als „Neueinwanderer“ nach 1492 in ein Gebiet gelangt sind und dort