Wildtiere
-
Nester und Höhlen – Wie Tiere sich auf ihren Nachwuchs vorbereiten
Kinder auf die Welt zu bringen, ist für alle Lebewesen etwas ganz Besonderes. Werdende Eltern bereiten sich gut auf die Geburt und die Zeit nach der Schwangerschaft (Haarwild = Tragezeit) vor. Sie besorgen alles, was ein Baby so braucht und richten ein gemütliches Kinderzimmer ein, damit der Nachwuchs sich wohlfühlt. In der Tierwelt ist das
-
Wildnis – Große Tiere braucht die Natur
Unberührte Wildnis findet man in Deutschland so gut wie nicht mehr (Anm.: Ziel: 5 % Wälder der Natur zu überlassen BMUB 12/2015; 2 % Wildnisziel). Aber man kann eine ähnliche Landschaft wiederherstellen, die vielen Arten eine Heimat bietet, sagt der Biologe Jan Haft. Er setzt dabei auf ungewöhnliche Hilfe. Beinahe wild – Echte Wildpferde gibt es nicht mehr.
-
Die Stockwerke des Waldes
In einem Wald gibt es viele Bäume, Pflanzen und Tiere. Ähnlich wie bei einem Haus, unterscheidet man in einem Wald auch die verschiedenen Schichten oder Stockwerke, in denen die Pflanzen & Tiere leben. Von Keller bis Dachgeschoss ist dort alles dabei! Dachgeschoss – Kronenschicht: Ganz oben, im Dach des Waldes, wachsen nur noch Bäume. Daher
-
Tierische & pflanzliche Einwanderer
Die Exoten kommen: Tierische und pflanzliche Einwanderer profitieren von der Globalisierung – moderne Verkehrsmittel erleichtern die „illegale“ Einreise. Aber bedrohen sie auch hiesige Ökosysteme oder womöglich sogar unsere Gesundheit? Seit Jahrhunderten verändern sie unsere Landschaft – die Globalisierung beschleunigt den Prozess. Pflanzliche Einwanderer, s.g. Neophyten, sind Pflanzen, die nach 1492 durch den Menschen nach Europa gelangt
-
Meteorologie – Tierische Wetterboten
In den USA steht am traditionellen „Groundhog Day“ das Murmeltier im Fokus – anderswo werden Bären, Kühen und Co. hellseherische Fähigkeiten zugesprochen. Einige Tiere können tatsächlich Hinweise darauf geben, wie sich das Wetter kurzfristig entwickelt, indem sie ihr Verhalten an die augen- blickliche Situation bzw. den Gegebenheiten anpassen, wie bspw. bei Änderungen der Temperatur oder der
-
Fit durch den Winter – So kommen Igel durch die kalte Jahreszeit
Hast du schon mal einen Igel in der Natur gesehen? Wenn ja, hattest du großes Glück. Denn die stacheligen Vierbeiner verschlafen den Tag in Laubhaufen, Hecken und anderen Verstecken. Erst nachts sind sind sie draußen unterwegs – als zu einer Zeit, in der du längst im Bett liegst. Aber jetzt hast du gute Chancen, Igel
-
Tierische Architekten & Baukünstler: Tontöpfe, Mehrfamilienhäuser und Wasserburgen
Wenn wir Häuser bauen, lassen wir uns meist von Handwerkern und Architekten helfen. Doch nicht nur Menschen erschaffen unglaubliche Bauwerke – auch Tiere sind wahre Meister der Architektur. Einige Tiere verbringen den Großteil ihres Lebens damit, sichere Unterkünfte für sich und die eigene Nachkommenschaft zu schaffen. Egal ob außergewöhnliche Optik mit bunter Dekoration, Gemeinschaftsunterkünfte oder
-
Balz- & Brunftzeit – Wer singt am schönsten?
Mit Gesängen locken Vögel derzeit Weibchen an, andere Tiere kämpfen gegeneinander um die Partnerin. Im Frühling spielen die Gefühle der Tiere verrückt – alle sind auf der Suche mach einem Partner oder einer Partnerin, um Nachkommen zu zeugen. Die Suche nach dem Richtigen ist dabei manchmal ganz schön kompliziert. Die Männchen müssen sich oft sehr
-
Borstige Allesfresser – Wie Wildschweine leben und warum sie manchmal in die Stadt kommen
Wildschweine gehören zu den größten Tieren, die in Mitteleuropa noch in freier Wildbahn vorkommen. Zu sehen sind sie aber selten – vermutlich hast du sie im Wald noch nie zu Gesicht bekommen. Sie verstecken sich tagsüber im Unterholz oder bleiben einfach im Maisfeld und gehen abends oder nachts auf Futtersuche. In letzter Zeit sind die
-
Comeback – Sie waren weg, nun sind sie wieder da…
…oder kurz davor, nach Deutschland zurückzukehren. Wir sprechen hier von Gänse- und Bartgeier, Wisent und Elch, Braunbär, Wolf und Luchs. Gänsegeier Gyps fulvus: Rund 300 Exemplare wurden im Alpenraum gezählt. In Deutschland tauchen oft Gruppen von Dutzenden Tieren auf. ● weg: um 1900 ● Gründe: vergiftet (durch Giftköder und Bleimunition), wenig Nahrung – wegen des EU-Verbots, tote Weichtiere