Flora
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Grüne Riesen aus der Urzeit
Diese Pflanzen gab es schon zur Zeit der Dinosaurier: Vor Millionen von Jahren sah die Erde ganz anders aus als heute. Riesige Farne, uralte Bäume und dichte Wälder bedeckten große Teile der Erde. i Macrozamia riedlei, im Englischen oft als Zamia Palm bezeichnet, ist ein charakteristischer, stammloser oder kurzstämmiger Palmfarn, der im Südwesten Australiens endemisch ist. Obwohl
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Besondere Lebewesen – Pilze sind keine Pflanzen und wachsen zum größten Teil unter der Erde
Unter den Bodenpflanzen des Waldes sind im Gegensatz zu den meist großen und langlebigen Holzgewächsen, den Laub- und Nadelbäumen, Sträuchern, Kletterpflanzen und Ranken, die verhältnismäßíg kleinen und kurzlebigen nichtholzigen Gewächse zu verstehen; beispielsweise die blütenlosen und sich vorwiegend durch einzellige Sporen vermehrenden Pilze (Schwämme). Fotos: Boletus edulis, auch Fichtensteinpilz, Herren- oder Edelpilz genannt F: Pyha-Häkki
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Tiere & Pflanzen im eigenen Rhythmus
Tiere und Pflanzen leben ohne Uhr und Kalender: Obwohl sie nicht wissen, wie spät oder welcher Tag es ist, gelingt es Pflanzen, zur rechten Zeit die Blüten (lks. „cirdiane Rhythmen. F: LIFE+ Vogelschutz in Streuobstwiesen des Mittleren Albvorlandes) zu öffnen. Schon vor fast 300 Jahren hat der französische Wissenschaftler Jean Jacques d’Ortous de Mairan entdeckt,
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Achtung! Bärlauch nicht verwechseln!
In den Wäldern wird es wieder grün, und auch die ersten Kräuter spitzeln aus dem Boden. Doch ohne Kenntnisse sollten Sammler nicht losziehen. Die leckeren Blätter vom Bärlauch haben giftige Doppelgänger. Ein Hinweis vorweg: Da es in den letzten Jahren in Teilen der Bevölkerung sehr modern geworden ist, Bärlauchblätter für den eigenen Verzehr zu sammeln,
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Lebensraum Streuobstwiese – Lebensraum im Doppelpack
In den für die baden-württembergische Kulturlandschaft typischen Streu-obstwiesen leben etwa 5.000 Tier- und Pflanzenarten, weil sich hier zwei Lebensräume auf einer Fläche vereinigen: oben ein lichter, wald-artiger Baumbestand aus Obstbäumen und darunter Wiesen und Weiden, die aus landwirtschaftlicher Nutzung hervorgegangen sind. In dieser Lebensraum-Kombination fühlen sich sowohl Arten der Wälder als auch Arten halboffenen bis
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Schatzsuche im Wald / Wald- & Vogelquiz (Kinderseite)
Im Herbst kannst du jede Menge Sachen im Wald finden und sammeln. Bastle dir deine eigene Schatztruhe! Du brauchst: einen Eierkarton, Tonpapier in einer Herbstfarbe (braun, rot, gelb, grün), Schere und Kleber, Bunt- oder Filzstifte. Und so geht’s weiter: Messe aus, wie groß der Deckel des Eierkartons ist. Ein Karton für 10 Eier ist etwa
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Trickreiche Pflanzen
Mehr als 80 % aller Pflanzen weltweit sind auf die Fremdbestäubung durch Tiere angewiesen. Sie nutzen verschiedene, teilweise sehr ausgefallene Strategien, um Bestäuber anzulocken. Wege der Bestäubung – Durch Wind Anemophilie: Wind weht die Pollen von einer Pflanze zur anderen. Windblütige Pflanzen sind meist unscheinbar. Bei Nadelbäumen, aber auch bei vielen Laubbäumen wie Hasel und
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Wildnis – Große Tiere braucht die Natur
Unberührte Wildnis findet man in Deutschland so gut wie nicht mehr (Anm.: Ziel: 5 % Wälder der Natur zu überlassen BMUB 12/2015; 2 % Wildnisziel). Aber man kann eine ähnliche Landschaft wiederherstellen, die vielen Arten eine Heimat bietet, sagt der Biologe Jan Haft. Er setzt dabei auf ungewöhnliche Hilfe. Beinahe wild – Echte Wildpferde gibt es nicht mehr.
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Tierische & pflanzliche Einwanderer
Die Exoten kommen: Tierische und pflanzliche Einwanderer profitieren von der Globalisierung – moderne Verkehrsmittel erleichtern die „illegale“ Einreise. Aber bedrohen sie auch hiesige Ökosysteme oder womöglich sogar unsere Gesundheit? Seit Jahrhunderten verändern sie unsere Landschaft – die Globalisierung beschleunigt den Prozess. Pflanzliche Einwanderer, s.g. Neophyten, sind Pflanzen, die nach 1492 durch den Menschen nach Europa gelangt
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Frühlingsboten der Natur
Wenn der Frühling kommt, wir draußen im Sonnenschein sitzen und das erste Eis des Jahres genießen – dann fühlen wir uns einfach großartig, beschwingt und rundum wohl in unserer Haut, und „bei einigen Menschen fängt es manchmal auch im Bauch zu kribbeln an“. Nicht nur bei vielen Menschen lässt der Frühling die Herzen höherschlagen –