Für viele Menschen ist der Sommer die schönste Jahreszeit. Denn man kann viel Zeit draußen verbringen, auch abends ist es noch warm genug, um zu grillen, schwimmen oder lange Ausflüge zu machen.



Sonnige Blütenpracht: Viele sonnenliebende Pflanzen haben leuchtende und bunte Blüten: Das freut nicht nur uns Menschen, es zieht auch Bienen, Schmetterlinge und andere Insekten an. Ein Symbol des Sommers sind natürlich die Sonnenblumen, die ihr Haupt zur Sonne recken.



Und wer jetzt an einer natürlichen Wiese mit wilden Blumen vorbeikommt, kann sich gar nicht satt sehen an den vielen bunten Blüten: dem roten Klatschmohn, blauen Kornblumen, weiBen Margeriten, Schafgarbe – die Aufzählung lässt sich endlos fortsetzen. Übrigens kannst du eine Wildwiese auch selbst anlegen – allerdings besser im Frühjahr, damit du im Sommer Freude daran hast.

Echt! Klar, Pflanzen wird es schnell zu heiß, sie vertrocknen. Doch zusätzlich zur Hitze kann auch plötzlicher Regen für die Pflanzen zur Gefahr werden. Sie bekommen einen Sonnenbrand! Dieser entsteht bspw., wenn es bei hohen Temperaturen plötzlich regnet und danach gleich wieder die Sonne vom Himmel brennt: Wenn sich dann Regentropfen auf den Blatt- oder Blüten-spitzen gesammelt haben, kann die Pflanze an diesen Stellen verbrennen. Das sieht man an dunklen Flecken. Darum sollte man auch nicht tagsüber gießen, sondern vor allem morgens und abends.

Eingewandert: Was ist denn das? Ein Vogel? Nein, ein Taubenschwänzchen, s.g. Kolibrifalter! Dieser kleine Akrobat bleibt vor den Blüten heftig brummend fast in der Luft stehen, weil er so schnell mit den Flügeln schlagen kann. Und ruckzuck ist er bei der nächsten Blüte: Dieser Schwirrflug des behaarten Schmetterlings ermöglicht es ihm, innerhalb von fünf Minuten bis zu hundert Blüten zu besuchen! Im Frühjahr machen sich die Taubenschwänzchen auf den Wegzu uns. Vom Mittelmeer kommend fliegen sie ein. Sie sind die perfekten Boten des Sommers! Doch weil es durch den Klimawandel im Winter nicht mehr so kalt wird, überwintern auch viele Falter hier.
Schwitzen! Es ist heiß! Zu heiß? Das ist für deinen Körper nicht gut, darum fängt er an zu schwitzen: Der Schweiß verdunstet auf der Haut und das kühlt. Doch wie machen das die Tiere? Die meisten haben solche Schweißdrüsen nicht:






Pferde gehören zu den wenigen Tieren, die ebenfalls schwitzen, um sich abzukühlen. Hunde und Katzen hingegen geben die Wärme z.B. über ihre Zunge ab, indem sie hecheln. Kaninchen und Hasen leiten die überschüssige Wärme über die Ohren ab. Schweine suhlen sich im Schlamm, das kühlt auch. Vögel plustern sich auf, damit unter den Federn nicht so viel Hitze entsteht; auch nehmen sie gerne ein Bad.

Nervig: Stechmücken! Im Sommer können Stechmücken richtig nerven, v.a. sobald es dunkel wird. Sie werden durch die Körperwärme angelockt, ebenso durch die Atemluft und den Schweiß. Aber: nicht durch Licht, wie viele Menschen glauben. Dennoch hilft es, im Sommer abends das Licht aus-zumachen. Denn viele andere Insekten werden vom Licht magisch angezogen.

Ruhe: Ist dir das schon mal aufgefallen? Im Sommer ist es ein bisschen ruhiger draußen: Es wird weniger gezwitschert. Die meisten Vogeleltern haben ihre Brut abgeschlossen und die Vogeljungen sind flügge. Die Reviere sind abgesteckt und müssen nicht mehr verteidigt werden. Deshalb haben es die Vögel auch nicht mehr nötig, so viel zu singen wie im Frühjahr!

Eincremen nicht vergessen! Es ist doch einfach toll, in der Sonne zu spielen, sich am See auf dem Handtuch zu lümmeln oder im Freibad ins Wasser zu hüpfen. Aber eine Sache dart dabei nicht fehlen: Sonnenschutz! Ein Teil der Sonnenstrahlen kann in den Körper eindringen. Das kann einen schmerzhaften Sonnenbrand geben, aber auch unbemerkt in deinen Körperzellen Schaden anrichten und später die Krankheit Krebs auslösen, Dagegen hilft Sonnen-creme – und natürlich Kleidung und ein Sonnenhut. Die Sonnencreme wehrt die schädlichen Sonnenstrahlen ab: Bestimmte Stoffe in der Creme können die Strahlen zurückwerfen und von der Haut ablenken oder sie wandeln sie in unschädlich Stoffe um. Auch wenn es noch so lästig ist: lass dich einschmieren!

Quelle: SWP/PAULS KINDERWISSEN/Tanja Volz 20.6.26.