Projekt 9. Realschulklasse 8.6.11 Lonetal und Biologie-Projekttage 5. Real- schulklasse der Schule für Hörgeschädigte St. Josef Schwäbisch Gmünd (ÖJH Hard/Bregenz) 10./11.7.14. Nachrichtlich: Nutria.

Ein Baumeister beißt sich durch – verfolgt, gejagt, fast ausgerottet. Doch jetzt erobert der Biber still und heimlich seine alte Heimat zurück: Man sieht sie nicht, man hört sie nicht, und doch sind sie da. Meist bekommen wir nur die Spuren der scheuen Biber zu Gesicht: Gefällte oder angenagte Bäume, Dämme und Burgen. Denn überall, wo die fleißigen Baumeister auftauchen, verändern sie die Natur. Als ein hervorragender Landschaftsgestalter schafft der Biber zugleich neue Biotope für andere. (TVdirekt 17/2021; „Biber, die Baumeister an der Elbe“ Doku aus der Reihe 360° GEO Reportage ARTE).
Problem-Bibern geht es an den Pelz: Da sich die Zahl der Biber im Südwesten in den vergangenen Jahren enorm erhöht hat, sollen besonders problematische Nager leichter abgeschossen werden können. „Es gibt Stellen, da kommt man mit den bisherigen Mitteln nicht weiter“, sagte der Staatssekretär im Landes-umweltministerium, Andre Baumann, der Schwäbischen Zeitung, Ziel einer neuen Verordnung sollte es sein, den Umgang mit diesen Exemplaren schneller zu machen. (SWP/SÜDWESTUMSCHAU/dpa 16.5.25).


i Potzblitz: Ein Biber in einem Bad Boller Garten – hat man je davon gehört? Aber so exotisch ist das gar nicht. In Ebersbach und Wiesensteig wurde der geschützte Nager schon vor Jahren gesichtet, in Geislingen sogar schon 2009. Biberberater Kai Struppek. Der Butzbach ist ein Hotspot. Aber auch an der Nassach gefällt es ihm. Und an der Fils bei der Göppinger Kläranlage. Das wurde im Frühjahr im Uhingen Gemeinderat bekannt. (NWZ/Region Ebersbach und Vorab 13.6.25). Wie das Amt für Umweltschutz bestätigt, sind zwei Biber im Stuttgarter Hafen gesichtet worden. (SWP/STUTTGART UND UMGEBUNG 30.7.25/if). Seit wenigen Jahren verzeichnet das Umweltschutzamt des Land-ratsamts in Göppingen Biberpopulationen im Bereich des Butzbaches in Richtung Albershausen sowie des Blaubachtales in Richtung Wangen; …das birgt v.a. in der dicht besiedelten Kulturlandschaft wie dem Filstal ein gewisses Konfliktpotenzial. Dass ein Miteinander von Mensch und Biber funktionieren kann, zeigt sich filsaufwärts in Wiesensteig, wo sich schon vor fast mehr als 10 Jahren eine Biberpopulation etabliert hat. Während der menschliche Einfluss auf das Ansiedeln von Bibern vergleichsweise gering ist, wirkt sich unser Handeln auf andere Wildtiere erheblich aus: Füchse, Waschbären, Sieben-schläfer & Co. dringen immer weiter in unseren Siedlungsraum vor. Müll-tonnen, Gärten undKomposthaufen stellen für die Tiere das gesamte Jahr über ein reichhaltiges Buffet dar. Wer weitere Fragen zu Wildtieren hat, Hilfe oder Tipps zur Vermeidung von Schäden benötigt, kann sich an das Umweltschutz-amt im Landratsamt beim Wildtierbeauftragten wenden: Tel. 07161 202-2266.



(Auszug „Ausstellung zum Biber im Uhinger Rathaus“ NWZ/REGION EBERSBACH UND VORALB 20.1.26)


Nachrichtlich: Nutrias verbreiten sich rasant: Biberratten sehen putzig aus mit ihrem struppigen Fell und ihren kleine Ohren, aber sie verursachen Schäden. (SWP/SÜDWESTUMSCHAU/dpa 21.8.25).
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