Rund um den Klimawandel

Klimaschutz ist Staatsauftrag. Das Bundesverfassungsgericht hat das 2021 eindeutig festgestellt. Trotzdem verschleppt die Bundesregierung wichtige Entscheidungen. Und noch schlimmer: Dreht klimapolitische Errungenschaften wieder zurück. Der Bundeskanzler und seine Ministerinnen und Minister riskieren damit steigende Kosten, weniger wirtschaftliche Stabilität und verlorene Chancen in Zukunftsbranchen. Jetzt ist der Zeitpunkt zum Umsteuern. Bis Mitte März ist die Regierung gesetzlich verpflichtet, ein Klimaschutzprogramm vorzulegen. Richtig ausgestaltet kann es Deutschland auf Kurs bringen – mit mehr Bussen und Bahnen, E-Autos, Wärmepumpen und erneuerbaren Energien, die Menschen vor den Risiken und Kosten fossiler Abhängigkeit schützen. (Auszug WWF-Petitionaufruf 15.1.26)

SWP/SÜDWESTUMSCHAU 20.11.25
ARD Tagesschau 14.1.26

Auch 2025 war weltweit zu warm: Die globale Erwärmung setzt sich fort. Das vergangene Jahr war das drittheißestes Jahr überhaupt. Die globale Erwärmung hat sich vergangenes Jahr lt. dem EU-Erdbeobachtungsprogramm Copernicus weiter fortgesetzt: ’25 war demnach das drittheißeste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen und fast ebenso heiß wie die beiden Rekordjahre ’24 und ’23. Erstmals lag die globale Durchschnittstemperatur der drei voran-gegangenen Jahre mehr als 1,5 Grad über dem vorindustriellen Niveau. Das war fast soviel wie im global zweitheißesten Jahr ’23 mit 1,48 Grad über dem vorindustriellen Niveau und reicht an das Rekordjahr ’24 heran, als das vorindustrielle Niveau um 1,60 Grad überschritten worden war. (SWP/BLICK IN DIE WELT/dpa 15.1.26)