WASSER ZÄHLT…

Gewitterwolfen über dem Wasserberg

Wissen Sie, wie viel Wasser in einer Gewitterwolke steckt oder wie viel Prozent unseres Körpers aus Wasser bestehen? Erstaunliche Fakten rund um ein ganz besonderes Element.

3 gr pro m³ beträgt der Wassergehalt einer Gewitterwolke.

4 Mrd. Jahre ist es her, dass der Urozean entstand. Das bedeutet nicht nur, dass Wasser ständig verdunstet und wieder als Regen zurückkommt – sondern auch, dass wir noch immer dasselbe Wasser trinken, das vor Mio. von Jahren bereits von den Dinosauriern getrunken wurde.

Quellwolken Cumulus – sie gelten meist als klassische Schönwetterwolken, können sich aber bei starker Sonnen-einstrahlung zu massiven Gewitterwolken entwickeln.

Eine 1 km breite und 6 km hohe Gewitterwolke enthält rd. 18 Mio. l Wasser, haben Meteorologen berechnet. Ein olympisches Schwimmbecken fast 2,5 Mio. l. Die Gewitterwolke könnte also rd. sieben solcher Becken mit Wasser füllen.

80 % Wasser sind in unserer menschlichen Muskulatur gespeichert. Das Gehirn besteht aus 77 %, der gesamte menschliche Organismus zu fast ⅔ aus Wasser. Es gilt daher in seiner flüssigen Form als Quell des Lebens, als Elixier des Organischen.

Eiskreuzfahrt mit der MS Aurora Botnia im Bottnischen Meerbusen

4°C ist die Temperatur, bei der Wasser die höchste Dichte und das geringste Volumen erreicht. Durch diese s.g. Dichteanomalie schwimmt Eis auf Wasser, sodass Fische im Winter unter der Eisschicht überleben können. Wasser weist insgesamt 79 Anomalien oder Besonderheiten im Vergleich zu anderen Stoffen auf und gilt daher als besonders rätselhafte chemische Verbindung.

Indischer Ozean/Australien

1,4 Mrd. km³ Wasser gibt es auf der Erde. Das entspricht einem Würfel mit einer Seitenlänge von 1.119 km – etwa der Entfernung zwischen Hamburg u. Mailand, 97 % davon sind Salzwasser in den Ozeanen. Der größte Teil des Süßwassers ist als Eis an den Polen gespeichert: Nur 0,3 % des Wassers unseres Planeten stehen uns als Trinkwasser zur Verfügung.

Anmerkung: Das sollte uns zu bedenken geben! 140 l Wasser werden für die Produktion einer Tasse Kaffee benötigt. (Dieses „virtuelle Wasser“ ist die Menge, die man für Anbau oder Herstellung, Verarbeitung und Transport braucht). So fließen z.B. in die Produktion von 1 kg Käse 5.000 – 5.500 l. Für 1 kg Rindfleisch veranschlagen Experten sogar 14.000 – 22.000 l virtuelles Wasser. (Quelle: EVF aktuell 1/2026).

Wie viel Wasser kommt im Boden an? Jahresdaten zur Sickerwasserrate bei der LUBW: Grundwasser reagiert langsam. Sickerwasserraten eignen sich für die Analyse langfristiger Veränderungen. Mit entsprechendem Fachwissen können auch Landwirte oder eine wissenschaftlich interessierte Öffentlichkeit die Informationen nutzen. Für alle 1.101 Gemeinden und 44 Stadt- und Land-kreise lassen sich die Daten bei der LUBW abrufen, sowohl für einzelne Jahre (1951 bis 2024) als auch als 30-jährige Mittelwerte (1951-1980, 1961-1990, 1971-2000, 1981-2010 u. 1991-2020). Die Aktualisierung betrifft die Grundwasser-neubildungsdaten für das Jahr 2024. (LNV.Info/Tr 3/2026) >>>

Alles im Fluss? Wie reagiert der Wald auf den Klimawandel und was bedeutet das für seinen Wasserhaushalt? Bei der 15. Fachtagung „Wald und Wasser“ an der FVA tauschten sich über 80 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus. >>> Zur Pressemitteilung

Flussuferläufer (F: Donau-Staustufe Oberelchingen)

Ein Indikator freier Flüsse: Die hoffnungsvolle Geschichte des Flussuferläufers
Der kleine, unscheinbare Vogel mit seinen flauschigen Küken steht stv. für die dramatische Lage der Gewässer in Deutschland. Der Flussuferläufer gilt als stark gefährdet. Dort, wo es ihn gibt, ist die Flusslandschaft intakt. Leider sind viele unserer Flüsse heute verbaut, begradigt und durch Querbauwerke unterbrochen.Doch es gibt Hoffnung! Denn dort, wo Bäche und Flüsse wieder frei fließen dürfen, kehrt der Flussuferläufer zurück. Um den Tieren zu helfen, müssen wir ihre Lebensräume wiederherstellen – und genau das macht der WWF. Unter dem Motto: „Barrieren raus – Lebensraum rein“ engagiert wir uns mit Projekten wie „Fluss.Frei.Raum“ für die Wiederherstellung natürlicher Flusslandschaften. Der Flussuferläufer zeigt uns: Wenn wir der Natur Raum geben, kehrt sie zurück. Aber sie braucht unsere Unterstützung. Haben Sie schon unsere Kampagne „Hands off Nature“ unterzeichnet? Helfen Sie mit, politische Rahmenlinien für den Schutz sensibler Lebensräume zu schaffen. >>> MEHR ZUM FLUSSUFERLÄUFER